Journalismus im Dienste der Angst

Quelle: www.stefan-niggemeier.de

Ach, wie mutig sie ursprünglich sein wollten in Köln; ein Zeichen wollten sie setzen. Beim Rosenmontagszug in zwei Wochen sollte es einen Wagen geben, der sich mit dem Terroranschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ auseinandersetzt. Eine Skizze des Wagens kursierte schon länger. Sie zeigt einen Clown, der seinen Bleistift in die Mündung einer Schusswaffe rammt; der Terrorist dahinter schaut doof aus seiner Sturmhaube, während ihm Idefix auf den Schuh pinkelt. Und hinter dem Clown steht: „Pressefreiheit! Meinungsfreiheit!“ Weiterlesen

Positionierung der Hufftington Post (DE) zu rassistischen Kommentaren

von Sabrina Hoffmann (Chefin vom Dienst Social Media „Hufftington Post Deutschland“)1

Liebe schweigende Mehrheit,

so nennt ihr euch doch, oder? Weil ihr findet, dass in Deutschland etwas schief geht. Und weil ihr das Gefühl habt, dass eure Stimme nicht zählt.

Ihr seid sauer. Nein, wütend. Und es gibt immer mehr Menschen wie euch.

Bekennende Rechte seid ihr nicht. Ihr geht nicht mit Springerstiefeln und Bomberjacke auf die Straße. Ihr werft keine Steine in die Fenster von Asylantenheimen.
Nein, euer Hass gegen Fremde ist subtiler. Und deshalb umso gefährlicher. Denn ihr seid keine Randgruppe. Ihr seid viele. Rechtschaffene Bürger mit Familie und Job. Euer Hass auf Muslime, Sinti und Roma und Asylbewerber wächst. Das war das traurige Ergebnis der Rechtsextremismus-Studie2 der Universität Leipzig. Weiterlesen