Schaffen wir zwei, drei, viele Rojavas!

Quelle: Kurdistan Solidaritätskomitee Bremen

1660369235.previewAm 26.1.2015 wurden die Banden des „Islamischen Staates“ aus der Stadt Kobanê in der nord­syrischen autonomen kurdischen Region Rojava vertrieben. Seit September 2014 hatte der IS Kobanê angegriffen und für Wochen zu großen Teilen eingenommen. Die kurdischen Kampfeinheiten YPG und YPJ sowie PKK haben mit Unterstützung Kobanê vom IS-Terror befreit.

Die kurdischen Kämpfer*innen haben unseren größten Respekt. Als Einzige stellen sie sich dem mörderischen IS entgegen, der alle abschlachtet, die sich ihm nicht unterwerfen. In Kobanê haben sie dem IS seine erste große Niederlage beigebracht. Weiterlesen

Alles verändern! Ein anarchistischer Aufruf

Verfasst von: CrimethInc, Quelle: tochangeeverything.com

Alles verändern_CoverDieses Projekt wurde von CrimethInc. – einem internationalen Netzwerk ehrgeiziger Revolutionär_innen – herausgegeben. Der Text entstand in Kooperation mit Gefährt_innen aus fünf Kontinenten. Mehr Infos auf tochangeverything.com

Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es? Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen? Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen? Dir ethisch vertretbare Banken und Politiker_innen wünschen? Jedenfalls wäre sicherlich nichts unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten.

In unseren privaten finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.

Um etwas zu verändern, fang überall an. Weiterlesen

Gegen den 18. Europäischen Polizeikongress 2015

68851_455463114514886_1202992017_nDer 18. Europäische Polizeikongress findet vom 24. bis 25. Februar 2015 in Berlin statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder Proteste geben. Eine Demonstration am 21. Februar soll die verschiedenen Kritikpunkte an der Veranstaltung benennen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Demonstration gegen den Polizeikongress wird nicht von irgendwelchen Gruppen dominiert und es wird auch nicht beansprucht alle Aspekte abdecken zu können. Eigene Aufrufe und Mobilisierungen sind daher ausdrücklich erwünscht. Weiterlesen

Aufruf: Den G7-Gipfel 2015 verhindern!

G7-Außenministertreffen, 14.-15. April 2015 in Lübeck
– ab 08.00 Uhr – Aktionen in der Innenstadt
– ab 16.00 Uhr – Großdemonstration, Markt (Aufruf)

G7-Energieministertreffen, 11.-12. Mai 2015 in Hamburg

G7-Wirtschaftsministertreffen, 27.-29. Mai 2015 in Dresden

G7-Gipfeltreffen, 07.-08. Juni 2015 in Elmau
Standort: Schloss Elmau, In Elmau 2, D-82493 Krün (Krün, Schloss Elmau)
Aktionsbündnis “Stop G7 Elmau“, Veranstaltungen des Büdnisses, Offizielle Seite Weiterlesen

Geschichte und Kontinuitäten des deutschen Kolonialismus

von Kien Nghi Ha, aus Lotta

Kolonialismus ist in Deutschland, sobald er als kritische Analysekategorie gebraucht wird, ein unnahbarer, geradezu unheimlicher Begriff. Wie die Rassismuskritik löst die Erinnerung an koloniale Unterdrückungen bei Weißen Deutschen das Bedürfnis nach augenblicklicher Distanzierung aus. Meist schlagen sich solche Entlastungsstrategien in der Sehnsucht nach einem endgültigen Schlussstrich nieder. Weiterlesen

Anonymisierungsdienste und assoziales Verhalten

von: Frank Geekheim (http://frank.geekheim.de)

394359_458826707484688_1892759267_nEs begab sich, dass der geschätzte Herr Leitmedium in seinem Blog sein Herz ausschüttete und sich über die schrecklichen Gesellen beklagte, die das Internet nunmehr bevölkern und alldorten allerlei Unflat und Beleidigung absondern, was nicht nur ihm sondern auch vielen Anderen Probleme bereite. Besonderes Ungemach verursacht ihm die Aussicht, dass der Anonymisierungsdienst Tor möglicherweise bald in jedem Firefox-Browser zu finden sein könnte.

Meine Reaktion auf Twitter regte ihn zu einer Zuspitzung auf die Frage hin an, “… ob man überhaupt Anonymisierungsdienste kritisieren darf. Ich sage: ja. Und wir müssen es tun.” Weiterlesen

Geht mal auf´n Kaffee bei Ali und Fatma statt die ganze Zeit vor irgendwelchen Internetrassistenblogs zu hocken

Quelle: LCM

Offener Brief an die PEGIDA, Marzahner, Bucher und alle anderen „besorgten Bürger“

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Der überwiegende Teil meiner Freunde kommt aus ärmeren Familien. Ich bin in Gegenden aufgewachsen, die auch nicht schöner sind als Berlin-Hellersdorf, Marzahn, Buch oder Dresden-Prohlis. Ich weiß, wie scheiße es sich anfühlt, wenn man sich das ganze Blingbling nicht leisten, kann, das man jeden Tag im Fernseher sieht. Ich weiß, wie derbe es nervt, wenn man auf Hartz-IV ist und die ganze Zeit Münzen zählen muss. Oder wie beschissen es ist, wenn man zwar arbeitet, aber irgendeine dumme notwendige Anschaffung, eine kaputte Waschmaschine, ein Fahrrad fürs Kind oder sonstewas die gesamten Ersparnisse auffrisst, die man sich mühsam zur Seite gelegt hat. Und dann beschließen irgendwelche Penner, von denen man das ganze Jahr ohnehin nichts zu erwarten hat, einem auch noch einen Asyl-Container in den Bezirk zu stellen. Weiterlesen

Journalismus im Dienste der Angst

Quelle: www.stefan-niggemeier.de

Ach, wie mutig sie ursprünglich sein wollten in Köln; ein Zeichen wollten sie setzen. Beim Rosenmontagszug in zwei Wochen sollte es einen Wagen geben, der sich mit dem Terroranschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ auseinandersetzt. Eine Skizze des Wagens kursierte schon länger. Sie zeigt einen Clown, der seinen Bleistift in die Mündung einer Schusswaffe rammt; der Terrorist dahinter schaut doof aus seiner Sturmhaube, während ihm Idefix auf den Schuh pinkelt. Und hinter dem Clown steht: „Pressefreiheit! Meinungsfreiheit!“ Weiterlesen

“Good, old-fashioned antisemitism”

von: http://tapferimnirgendwo.com/2015/01/24/ich-zittere/

Am 22. Januar 2015 ist im New Yorker Stadtrat über eine Resolution gesprochen worden, die in Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verabschiedet werden sollte. Aktivisten, die auf dem Balkon der Kammer saßen, unterbrachen jedoch die Sitzung mit lautem Gebrüll und entrollten eine Flagge Palästinas. David Greenfield (Democrat) hielt daraufhin eine bemerkenswerte Rede. Weiterlesen